Frühling, jedes Jahr auf`s Neue nimmt mich der Frühling mit in seine Aufbruchsstimmung, steckt mich an, macht mich fröhlich. Von den ersten Blümchen, die die Köpfe rausstrecken, bis hin zur Blätter- und Blütenexplusion, die die Natur wieder in ein vielfältiges Grün und punktuelles Bunt verwandelt. Das anschwellende Singen der Vögel, das erste Insektensummen, der beginnende Nestbau. Die warmen Geruchswolken der Schlehen,- Wildpflaumenblüten. Die Sonne, die wieder richtig wärmt und gleichzeitig die teils extremen Wetterwechseltage mit Schnee, Regen, Sonnenschein, Regenbögen. Jedes Mal ein Wunder. Aufbruch weiterlesen →
Ein neues Jahr hat begonnen. Ein Jahr – ein Rhythmus – der uns die Möglichkeit schenkt, sowohl neu zu beginnen, als auch einen Abschluss, ein Ende zu finden. Ein überschaubarer Zeitraum, in dem wir uns etwas vornehmen und uns auf etwas ausrichten können. Ausrichtung weiterlesen →
In einem Gespräch mit einer Massageklientin über die Herausforderungen des Lebens sagte sie, dass sie in neuen Situationen, die überfordernd sind, sich das „Neue“ als Mosaik vorstellt. Am Anfang sieht und versteht sie nur vereinzelte Teile, die oft noch keinen Sinn ergeben oder gar verstörend wirken. Erst nach und nach entwickelt sich das Ganze zu einem Bild, das sie besser verstehen und überblicken und einsortieren kann. Mit diesem Wissen kann sie neugierig und offen – auch geduldiger bleiben. Geht nicht aus Überforderung in Ablehnung oder versinkt in Selbstzweifeln. Das Leben – ein Mosaik weiterlesen →
Ich war gerade mit einem Schulfreund spazieren, was wie eine kleine Zeitreise durch die letzten 40 Jahre war. Wie sind wir dort gelandet, wo wir jetzt stehen? Welche Erfahrungen durften wir schon machen? Er ist gerade auf der Suche nach einer anderen Lebensintensität und ich habe mich durch unsere Gespräche gefragt, was mein Leben so intensiv und schön macht. Meine Schlüssel weiterlesen →
Das sind die Worte, die ich als Überschrift für mein Jahr 2025 gewählt habe. Hast du auch eine Überschrift für dein Jahr 2025 gewählt? Oder Lust, das noch zu tun?
Dieses Mal möchte ich eine Erfahrung mit euch teilen, die mich fasziniert hat.
Ich habe mich mit einer Freundin getroffen, um Elemente aus dem Stockkampf zu üben. Dabei kristallisierte sich eine Abwehrhaltung heraus, mit der ich überhaupt nicht zurecht kam. Ich hatte das Gefühl dabei eher gefährdeter zu sein, weil sie sich für mich ganz instabil und unsicher anfühlte, während ich in anderen Haltungen ein gutes und sicheres Gefühl hatte. Ich habe meine Unsicherheit ausgesprochen und gefragt, wie es meiner Freundin mit der Haltung geht.
Sie nahm die Position ein und sagte, sie fühlt sich darin absolut sicher, sehr stabil und strahlte das auch aus. Ich hatte das Gefühl sie steht da wie ein Fels. Da könnte ich richtig zuhauen und ihr würde nichts passieren.
Was ist für Dich ein Kraftort? Gibt es solche Orte in Deinem Leben?
Für mich ist ein Kraftort ein Ort, an dem ich innehalten und mich dadurch wieder besser und klarer spüren kann. Oder an dem ich, durch das bewusste Einlassen auf diesen Ort, eine Verstärkung von eigenen Qualitäten erlebe, Energie tanke, Kraft schöpfe. Von Kraftorten weiterlesen →
Die Cosmea – die Tänzerin unter den Blumen – wächst dieses Jahr zum ersten Mal in meinem Garten und symbolisiert für mich eine neue Qualität in meinem Leben
Die Ernte-Dank-Zeit ist eine gute Gelegenheit mal genau hinzuschauen und sich der eigenen „Ernte“ bewusst zu werden. Wie oft übersehen wir, vor lauter Tun oder „In Gedanken sein“, was alles in uns, in unserem Leben gewachsen ist und können uns so gar nicht daran erfreuen? Newsletter Oktober weiterlesen →
„Echte Gelassenheit ist eine Fähigkeit, die den meisten Menschen im Laufe ihres Lebens abhanden kommt. Viele beginnen zu reagieren, bevor sie überhaupt noch die gesamte Situation kennen. Sei es aus Zorn, Gewohnheit oder vorauseilendem Gehorsam.“
Bernard Moestl
Kennst du das?
Das zu schnelle Reagieren? Das zu impulsive Reagieren?
Den vorauseilenden Gehorsam? Ein Handeln aus Angst vor den Erwartungen anderer, ausgelöst dadurch, dass du für sie denkst, ohne sie zu fragen, was sie wirklich wollen oder abwarten zu können? Das gewohnte Interpretieren von Situationen und entsprechende Handeln, ohne bewusstes Beobachten und Abgleichen? Oder das falsch Abbiegen, weil du auf Teilaspekte reagierst, bevor du das gesamte Bild erfasst hast? Ich ja 🙂 Newsletter August weiterlesen →
„Die Dinge loszulassen bedeutet nicht sie loszuwerden. Sie loszulassen bedeutet, dass man sie sein lässt.“
Jack Kornfield
Welch ein schönes Zitat! Ja, erst wenn wir die Dinge sein lassen können ist die negative Bindung gelöst und wir sind frei. Frei auch anders mit genau diesen Dingen umzugehen, ihnen neu zu begegnen, anstatt sie aus unserem Leben verbannen zu wollen. Wie oft wollen wir Dinge, Eigenschaften, Situationen, Menschen einfach nur weghaben, weil wir uns an ihnen reiben, sie unbequem sind. Der Weg des Loslassens ist schon der richtige, aber wir müssen unsere eigenen Vorstellung und unser Durchsetzenwollen, unseren Kampf gegen sie loslassen. Das alles liegt in uns. Newsletter Juni weiterlesen →