Alle Beiträge von Kerstin

Eine Liebeserklärung an meine Arbeit

Angeregt durch ein 25jähriges Jubiläum meiner Massageausbildungsschule, habe ich mal meine eigene Arbeit rückblickend angeschaut. Ich habe erstaunt festgestellt, dass ich schon 18 Jahre mit Massage und 22 Jahre mit Yoga und auf gewisse Weise schon immer als Forscherin und Kreative arbeite. Was eine lange Zeit!

Wie kam ich eigentlich zu meiner Arbeit? Eine Liebeserklärung an meine Arbeit weiterlesen

Newsletter August/September

Unsere Vorstellungen sind oft zu begrenzt

und stehen uns im Weg

 

Heute mache ich ein Experiment und verbinde das erste Mal Computerarbeit und Draußensein. Ich habe diese beiden Komponenten immer strikt getrennt. Wenn ich draußen in der Natur war, wollte ich kein technisches Gerät benutzen, sondern mit allen Sinnen wach sein für die Natur. Jetzt sitze ich hier auf meiner geliebten Gartenbank, auf der ich so gerne bin und einfach den Vögeln lausche, den Insekten zuschaue, wie sie die Blümchen anfliegen und sich nähren und dabei ruhig werde, nichts anderes brauche.

Ob ich dieses Erleben jetzt wohl verstöre, durch den Computer? Newsletter August/September weiterlesen

Newsletter April/ Mai

„Konflikte sind ein wichtiges Signal dafür, dass etwas nicht (mehr) stimmt und verändert werden muss, eine Chance zur Entwicklung und zur Verbesserung der gegenseitigen Beziehung.“

Christoph Besemer

Wie hört und fühlt sich dieser Satz für dich an?

Bei mir hat er Erleichterung und Freude ausgelöst. Ja, in jedem Konflikt besteht die Möglichkeit zu Wachstum und der Verbesserung der Beziehung. Was eine schöne Sichtweise. Der nächste Satz aus dem Mediationsbuch, aus dem ich das Zitat habe, lautet: „Ob diese Chance genutzt wird, hängt davon ab, in welcher Weise der Konflikt angegangen wird.“
Newsletter April/ Mai weiterlesen

Newsletter März

„Die meisten Menschen hören nicht zu, um zu verstehen, sondern um zu antworten.“

Stephen R. Covey 

Dieses Zitat wurde mir zugesandt und ich habe jetzt eine ganze Weile darauf herumgekaut. Es sind mir so viele Gedanken und Fragen dazu in den Kopf gekommen, dass ich sie hier nur bruchstückhaft wiedergeben kann. Vielleicht inspiriert dich ja die eine oder andere Frage, um mal deine eigene Kommunikation zu reflektieren.

Drehen sich wirklich die meisten Menschen nur um sich selbst und haben gar kein Interesse ihr Gegenüber kennen zu lernen, verstehen zu lernen, wie es das Zitat unterstellt? Ist das bei mir auch so? Worum geht es mir in Gesprächen? Welche unterschiedlichen Formen von Gesprächen kenne und lebe ich? Newsletter März weiterlesen

Newsletter Februar

Vom Suchen und vom Jetzt

 

Für mich beschränken wir Menschen unser eigenes Leben oft, indem wir ständig auf der Suche und somit zukunftsausgerichtet sind. Auf der Suche nach Sicherheit, nach Richtig und Falsch, nach Glück, nach Liebe, nach … . Das Suchen ist dabei allzuoft mit Vorstellungen verknüpft und meiner Erfahrung nach sind unsere eigenen Vorstellungen oft zu eng und einseitig und unrealistisch. Wir konzentrieren unsere Suche auf z.B. ganz genau ein Gefühl, einen Menschen, einen Zustand, eine Form von Miteinander, eine Form von Lebensgestaltung, … die wir gerne haben möchten und daran knüpfen wir die Vorstellung von tiefer Zufriedenheit. Eine Zufriedenheit, die dann am besten ewig halten soll. Das widerspricht aber dem Prinzip Leben. Das Leben besteht aus ständigem Wandel. Nichts bleibt dauerhaft, so sehr wir uns das manchmal wünschen. Newsletter Februar weiterlesen

Vom Tod und vom Leben

Ich möchte heute meine ganz persönliche Geschichte im Umgang mit dem Tod und damit auch mit dem Leben erzählen.

Für mich war und ist der Tod nichts Schlimmes.

Der erste tote Mensch, den ich in meinem Leben gesehen habe, war meine Oma „Westbevern“. Wir haben unsere Omas nach den Orten benannt, an denen sie lebten. Ich war 10 Jahre alt und empfand den Tod als ganz natürlich, nichts besonderes. Ich sah und fühlte die Traurigkeit meines Umfelds, was mich berührte, hatte aber selbst kein Gefühl von Traurigkeit in mir. Für mich war es etwas, dem ich ganz offen und unbefangen begegnete. Vom Tod und vom Leben weiterlesen

Newsletter Dezember

„Raum zum Sein“

Den möchte ich auch weiter jedem Menschen öffnen. Egal, was für Gedanken, Gefühle gerade in ihm, in ihr lebendig sind. Ein Raum, in dem man sich nicht rechtfertigen muss, nicht erklären muss, sondern sich selbst fühlen und zeigen darf mit allem Durcheinander, aller Überforderung, die möglicherweise gerade da ist. Ich biete diesen auch kostenlos in Form von Spaziergängen an. Frag einfach.


Aktion

Da  ich das Gefühl hatte, wir könnten alle etwas „Schönes“ in dieser Zeit gebrauchen, habe ich eine Aktion gestartet und ein paar Freunde und Bekannte gefragt, ob sie nicht mit mir einen Newsletter Dezember weiterlesen

Newsletter November

„Vier von vier Menschen werden sterben“

Im Herbst, in dem das Licht sich zurückzieht, die Bäume und Pflanzen ihre Blätter abwerfen oder sterben, werden auch wir vermehrt an unsere Vergänglichkeit erinnert. Nicht umsonst wurde der Herbst schon früh kulturell für dieses Thema gewählt z.B. in Form des christlichen Totensonntags oder des keltischen Jahreskreisfestes Samhain.

In unserer Gesellschaft empfinde ich den Umgang mit dem Thema Tod als sehr seltsam und immer noch in großen Teilen tabuisiert. Mittlerweile muss man ja hierzulande das Recht auf den eigenen Tod schon in Form von Patientenverfügungen regelrecht verteidigen. Newsletter November weiterlesen