Newsletter Mai

„Um an den eigenen Weg zu glauben, brauchen wir nicht zu beweisen, dass der Weg des anderen der falsche ist.“ 

(Paolo Coelho)

Das stand in meinem Kalender und ich dachte: Ja! Wie oft sind wir gedanklich dabei die Wege der anderen zu kritisieren, anstatt uns darauf zu konzentrieren, was uns wichtig ist und danach zu leben und zu handeln. Wie oft denken wir die Fehler liegen im Außen, beim Anderen und versuchen das zu beweisen und verlieren dabei unser eigenes Tun aus den Augen. Merken gar nicht, dass wir uns dabei oft genauso verhalten, wie wir es den anderen vorwerfen. 

Was macht es uns so schwer bei uns zu bleiben, unseren eigenen Wahrnehmungen, Gefühlen zu vertrauen? Warum gehen wir immer wieder in Vergleich, Wertung, Konkurrenz, anstatt uns auf unseren Weg zu konzentrieren?

Im Denken krachen jetzt seit mehr als einem Jahr Worte, Argumente, Sichtweisen aneinander und führen zu nichts als Überforderung, Verunsicherung und Erschöpfung. Es gibt keine (Er)Lösung von den Widersprüchlichkeiten des menschlichen Handelns, die sich gerade im Umgang mit dem Virus noch deutlicher offenbaren. Ich kenne wirklich niemanden, der sich nicht widersprüchlich verhält.

Im Fühlen sind wir oft – trotz trennender Worte – noch offener. Wir spüren – wenn wir nicht in eine Gefühllosigkeit fliehen oder uns übergangsweise in zu starken Emotionen verlieren – noch das, was uns normal mit den Menschen verbindet: Wärme, Nähe, Zugewandtheit, Freude, Lachen, Neugier, …. und die Sehnsucht, diese (wieder) unbefangen leben zu können.

„Man sieht nur mit dem Herzen gut“ schrieb Antoine de Saint-Exupéry. Vielleicht sollten wir wieder mehr unserem Herzen lauschen? Ist es nicht auch das Herz, dass uns unseren eigenen Weg zeigt?

Ich erlebe gerade sehr schöne Begegnungen, da es mir mehr und mehr gelingt, mich in meinem Fühlen zu zeigen und mein Gegenüber offen wahrzunehmen – ohne dabei das sinnliche Bewusstsein für all das, was uns in dem Moment umgibt, zu verlieren. 

Nicht in Konkurrenz gehen, nicht in Vergleich, in Wertung, nicht in Kopfstrudeln verlieren, sondern uns zeigen und wahrnehmen in dem, was für uns wichtig ist, was wir fühlen – in diesem Moment. Diese Verbundenheit nährt und trägt mich. Selbst wenn wir unterschiedliche Einstellungen und Sichtweisen auf die Welt haben.

Das ist mein Weg. Immer wieder Verbindung schaffen, Bewusstsein nicht nur für unser Denken, sondern vorallem für unser Fühlen, unsere Wahrnehmungen, unsere Sinne schaffen – am liebsten auch über Nähe und Berührung.

Was ist dein Weg?


Aktuelle Angebote:

Online-Yogakurs per Zoom im Mai

Beginn Dienstag 11.5./ 19:00 – 20:30 Uhr/ 4 Abende/ 46,- € MindestteilnehmerInnenzahl 4 Personen/ Anmeldung über Email

Das Besondere am Online-Format ist, dass auch Menschen teilnehmen können, die gar nicht vor Ort sind. Es ist wirklich schön auf diese Weise weiter mit Menschen üben zu können, die sonst keine Chance mehr hätten an meinen Kursen teilzunehmen.  Dennoch freue ich mich sehr darauf, wenn wir wieder präsent üben dürfen.

Yoga-Einzelunterricht hier bei mir im Raum, online oder outdoor

Es gibt zwei Varianten des Einzelunterrichts.

Den normalen Unterricht, online oder in dem du hier zu mir zum Üben kommst und einen, in der jeweiligen Stunde abgesprochenen, auf deine Bedürfnisse zugeschnittenen Unterricht erhälst.

60 Min./ 40 €

Den Outdoor-Unterricht, der wie eine kleine Yoga-Wanderung ist. Auch hier stimmen wir den Unterricht auf deine, in der jeweiligen Stunde geäußerten, Bedürfnisse ab. Wir gehen dazu ins Haubental bei Wörsdorf

 60 Min./ 40 € –

Der Raum zum Sein ist offen und falls du Unterstützung brauchst, um wieder auf deinen Weg zurück zu finden, dich wieder auf das zu konzentrieren, was dir dein Herz sagt, bist du herzlich eingeladen, ihn zu betreten.

60 Min./ 40 € –

Massagen sind offiziell wieder verboten.


Ein Gruß aus lebendigem Herzen

… und für die, die wollen, eine nährende Umarmung

Kerstin

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