Newsletter Juli

„Sorgen sind wie vorausgezahlte Zinsen für etwas, was womöglich nie eintritt“

Wie oft färben Sorgen unseren Blick, trüben unsere Stimmung und Wahrnehmungen und beginnen uns von dem zu trennen, was wirklich da ist? Wieviel „echtes Leben“ verpassen wir dadurch?

Sind Sorgen nötig? Wozu sind sie gut? Was bewirken sie? Sind sie hilfreich? Wie gehst du mit ihnen um?

Ich kenne es, dass Sorgen meine Lebensqualität im Hier und Jetzt einschränken können, die Stimmung und Wahrnehmung trüben, die Gedanken in Beschlag nehmen und mich Lösungen für etwas suchen lassen, was möglicherweise eintreten KÖNNTE, aber noch gar nicht real ist. Im schönsten Falle könnte man sie als lebendiges Gedankenspiel sehen, das Möglichkeiten durchspielt, die Wahrnehmung schärft, Kreativität freisetzt und mein Gehirn fordert und fördert. Aber sie können auch zu einem Selbstläufer werden, wenn sie nicht nur Gedankenspiel bleiben, sondern unsere Gedanken voll in Beschlag nehmen und auch alle zugehörigen Gefühle lebendig werden lassen; uns ein um`s andere Mal auch in vergleichbare, unverarbeitete Situationen in der Vergangenheit zurück ziehen und auch die dazugehörigen Gefühle wieder wecken. Dieses Gesamtpaket projizieren wir dann auf die MÖGLICHE zukünftige Situation. Das ist raumfüllend und oft an der Realität vorbei. Da bleibt dann nicht mehr viel Offenheit, Aufnahmekapazität für das, was gerade wirklich da ist.

Warum sorgen wir uns so viel?

Meine Thesen: Weil wir nicht gut mit Unsicherheit, Überforderung, Ungewissheit umgehen können, welche alle die Basis von Sorgen sind. Und weil wir zu wenig Geduld haben, es nicht schaffen einfach zu beobachten und uns dadurch einen vielleicht erhellenden Überblick zu verschaffen oder gar erfahren könnten, dass sich viele Dinge von alleine lösen, bzw. gar kein realer Grund für Sorgen waren. Oder alternativ durch die offene Beobachtung überhaupt Ideen entwickeln können, die auch zur Situation passen. Wir wollen das, was uns Sorgen bereitet – also unbequem ist – schnell weghaben. Dinge brauchen aber oft ihre Zeit. Ungeduldige „Schnellschüsse“ produzieren oft die nächsten Probleme, die sonst gar nicht entstanden wären.

Ein weiterer Grund ist mangelndes Vertrauen. Vertrauen in uns selbst, unsere Wahrnehmung, ins Miteinander, ins Leben. Erschwerend kommt noch hinzu, dass wir oft zu feste Vorstellungen haben, wie etwas zu sein hat und unsere Sicht als allgemein gültige ansehen. Es mangelt uns an Offenheit und Neugier für ganz andere Sichtweisen, Wege, Lösungen.Da wir diese so weder sehen, verstehen oder gar anerkennen können, bleiben wir in unseren Sorgen gefangen.

Wirklich gute Lösungen finden wir nur, wenn wir alle Sinne wach beieinander haben, genau beobachten und dem, was gerade wirklich ist, aus dem Moment heraus, offen begegnen können. Mit der Akzeptanz, dass es sich jeder Zeit weiter wandeln kann.

Es braucht eine Wachheit für den Moment, Vertrauen, Offenheit für „andere“ Wege und Geduld.

Das Alles versuche ich durch meine Angebote zu fördern.


Aktuelles:

Vom 2. – 16. August nehme ich mir Zeit für mich. Für freies mich dem Tag mit allen Sinnen hingeben, Entstehenlassen, Träumen und mich vom Leben überraschen- und beschenkenlassen 🙂

Die Kurse gehen mit den Schulferien in Sommerpause und starten wieder Ende August.

Alle anderen Angebote laufen weiter und sind individuell buchbar.

Angebote:

Yoga-Einzelunterricht hier bei mir im Raum, online oder outdoor

Es gibt zwei Varianten des Einzelunterrichts.

Den normalen Unterricht, online oder in dem du hier zu mir zum Üben kommst und einen, in der jeweiligen Stunde abgesprochenen, auf deine Bedürfnisse zugeschnittenen Unterricht erhälst.

60 Min./ 40 €

Den Outdoor-Unterricht, der wie eine kleine Yoga-Wanderung ist. Auch hier stimmen wir den Unterricht auf deine, in der jeweiligen Stunde geäußerten, Bedürfnisse ab. Wir gehen dazu ins Haubental bei Wörsdorf

 60 Min./ 40 € 

Der Raum zum Sein ist offen und falls du Unterstützung brauchst, um wieder auf deinen Weg zurück zu finden, dich wieder auf das zu konzentrieren, was dir dein Herz sagt, bist du herzlich eingeladen, ihn zu betreten.

60 Min./ 40 € –

Massagen laden zum Entpannen, Krafttanken, Bei-dir-Ankommen ein. Sprich mich gerne an.

Yoga-Wanderungen sind individuell buchbar für Gruppen ab 5 bis max. 10 Personen.


Ausblick:

Da niemand weiß, was nach den Sommerferien sein wird, sind dies Wunschplanungen. Falls wir nicht in die Montessori-Schule dürfen werden die Kurse alle in der Praxis in der Friedrich-Ebert-Straße stattfinden. Aufgrund der unklaren Lage biete ich die Kurse nur monatlich an, um flexibler reagieren zu  können.

Zeit für mich – Achtsamkeits-Yoga Kurse

Beginn: 30.8.

Mo 18:00 – 19:30 Uhr / 4 Abende/ 48,- €

Mo 20:00 – 21:30 Uhr/ 4 Abende/ 48,- €

in der Praxis Burok-Höhler, Friedrich-Ebert-Str. 47, Idstein

Beginn 31.8.

Di 18:00 – 19.30 Uhr/ 4 Abende/ 48,-€

Di 20:00 – 21:30 Uhr/ 4 Abende/ 48,- €

wenn möglich in der Montessori-Schule Idstein, Wiesbadener Str. 74,  sonst in der  Praxis Burok-Höhler, Friedrich-Ebert-Str. 47, Idstein

Da die Plätze begrenzt sind, ist eine zeitnahe Anmeldung sinnvoll.

Achtsamkeits-Yoga online

Beginn: 3.9. (sollten die Präsenzkurse wieder verboten werden oder dienstags nicht stattfinden, gehe ich auf den bekannten Termin zurück, DI 19:00 – 20:30 Uhr/ 4 Abende/ 46,- €/ Beginn 31.8.)

Fr 18:00 – 19:30 Uhr/ 3  Abende/ 35,- €

über Zoom


   Ich wünsche euch schöne Pausen, ein sich vertiefendes Vertrauen, Geduld, Offenheit und wache Sinne, um den Moment in seiner ganzen Fülle erleben und genießen zu können.

Ein Gruß aus sonnigem Herzen

… und für die, die wollen, eine offene Umarmung

Kerstin

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